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Eine außergewöhnliche Rinderrasse findet immer mehr Freunde
Es wird vermutet, dass der Ursprung dieser robusten Rasse im 17. Jahrhundert liegt.
Während des 30-jährigen Krieges (1618-1648) sollen Rinder aus Skandinavien in die Vogesen gebracht worden sein. Zumindest wird die Rasse seit Jahrhunderten in den Vogesen - daher der Name - in Ostfrankreich gehalten.
Sie ist ausgezeichnet an die kalkarmen Granitformationen dieses Gebirges mit seinen speziellen, klimatischen Bedingungen angepasst.
Um die Jahrhundertwende war das Vogesenrind in weiten Teilen der Vogesen die führende Rasse.
Im Weißbach- und Münstertal gehörten ihr z.B. 80% der Rinderbestände an. Damals war das Vogesenrind ein kleines bis mittelgroßes, noch wenig ausgeglichenes Gebirgsrind.
Die Tiere hatten folgendes Aussehen: meist Schwarz-Rückenschecken, d.h. Seitenflächen des Halses und Rumpfes schwarz. Breiter, vom Hinterkopf bis zur Schwanzwurzel reichender, unregelmäßig geränderter und über dem Becken breiter werdender weißer Streifen. Breiter weißer, von der Vorderbrust bis zur Schamgegend sich erstreckender Bauchstreifen und meist weißer Schwanz.
Der Kopf entweder weiß und schwarz gesprenkelt oder schwarz mit Blässe bzw. ganz schwarz. Augen und Maul schwarz gesäumt, Unterbeine gewöhnlich weiß. Zitzen oft schwarz, Flotzmaul stets, Klauen schwarz oder dunkel gestreift. Hörner weiß mit dunkler Spitze.

Charakteristisch waren schwarze Tupfer an Bauch und Beinen, tief angesetzter Hals, mit deutlichem Absatz in die Schulter übergehend. Kreuz und Schwanzansatz meist überbaut. Hinterhand kräftig entwickelt, trockene Gliedmaßen.